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Verena's Blog

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Verena Heiss mit Blumenstrauß bei ihrer Lesung in Wieselburg

Ein Abend, der bleibt

Ich war so nervös. So unglaublich nervös. Schließlich war es meine erste Lesung mit der neuen Auflage von „Die Unendlichkeit deiner Worte“. Wochenlang hatte ich geplant. Ich hatte Snacks und Getränke organisiert, Sponsoren gesucht, Dekokonzepte erstellt und irgendwann auch noch die vielleicht wichtigste Frage geklärt: Was lese ich eigentlich vor? Ich suchte Textpassagen aus, kürzte sie ...
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Dämonen, Deadlines und Dankbarkeit. Ein Blick hinter die Kulissen meiner Veröffentlichung.

„Sei stolz auf dich!“, sagte ich mir, bevor ich tief durchatmete, den Karton vorsichtig aufschnitt und zum ersten Mal meine Bücher „Die Unendlichkeit deiner Worte“ sah. Mein Herz klopfte, als ich das erste Buch herausnahm und das Cover prüfte. Es passte. Der Fehler war behoben worden! Es sah wunderschön aus! Die Haustür wurde aufgerissen, Jan, mein Mann stürmte herein und schrie: »Schatzoooo, deine Bücher sind da!« Ich lief zu ihm, strahlte über das ganze Gesicht. Vor der Tür standen noch die 3 anderen schweren Kartons, die ich noch ...
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Ich bin älter geworden, mein Buch nicht

Neuauflage von „Die Unendlichkeit deiner Worte“ erscheint im März 2026 Es gibt Sätze, die man nur einmal schreiben kann, weil sie ein Leben lang nachhallen. „Die Unendlichkeit deiner Worte“ war für mich so ein Satz, ein ganzes Buch voller Sätze, die mich getragen haben, als ich jünger war. Aber ich bin älter geworden. Das Buch nicht. Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich mich in einigen meiner damaligen Gedanken nicht mehr wiederfinde. Aber mit der Zeit wurde es schlimmer. Manches sah ich inzwischen sehr kritisch. Es fühlte sich an, als würde ich einer jüngeren Version von mir dabei zusehen, wie sie etwas Wundervolles ...
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5-jährige unfreiwillige Schreibpause
- wie mein Traum zum Albtraum wurde

Vor fünf Jahren habe ich meinen letzten Roman veröffentlicht, und somit begann meine unfreiwillige Schreibpause. Nach dem Veröffentlichungsprozess war ich kreativ ausgelaugt, dann kam die Corona-Pandemie und dann begann mein Studium. Die Bachelorarbeit hat mich dazu gebracht, dass ich das Schreiben hasste. Die ständige Analyse von Texten, das wissenschaftliche Arbeiten und das ewige Ringen um Formulierungen haben mir jede Freude am kreativen Schreiben genommen. Plötzlich war Schreiben keine Leidenschaft mehr, sondern nur noch eine Pflicht, die sich ...
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